DÜSSELDORF
19.06, 17 Uhr
vorm Martktplatz (Rathaus-Altstadt)
KÖLN
19.06, 19 Uhr
Treffpunkt: Rudolfplatz,
dann Richtung Heumarkt
–> Kerzen und Bilder mitbringen
HANNOVER
19.06, 17 Uhr
vorm Hauptbahnhof
HANNOVER
20.06, 13 Uhr
in der City –> gegenüber von C&A
DORTMUND
20.06, 13 Uhr
Reinoldikirche
–> bitte alle schwarz tragen
HAMBURG
20.06, 13 Uhr
vorm Hbf am Hachmannplatz
MÜNSTER
20.06, 15:30 Uhr
Domplatz
NÜRNBERG
20.06, 17 Uhr
Ludwigsplatz 25
MÜNCHEN
20.06, 15 Uhr
Marienplatz
[[FRANKFURT]
20.06, 11 Uhr
vorm HR-Gebäude,
von da aus wird dann zum iranischen Konsulat gegangen.
Wegbeschreibung:
http://www.hr-online.de/website/derhr/home/
index. jsp?rubrik=2718&key=standard_document
_1161760 (achtet darauf, dass der link keine leerzeichen hat)
–> stattfinden der frankfurt demo noch nicht ganz sicher.]
BERLIN
21.06, 14 – 18 Uhr
Großdemo
14:00 Uhr – Stuttgarter Platz (S Berlin-Charlottenburg / U7 Wilmersdorfer Straße)
14:00 – 15:00 Ankündigung und Demonstration auf dem Stuttgarter Platz
15:00 Demozug in Richtung Gedächtniskirche (Berlin-Zoo) via Savignyplatz
16:00-17:15 Kundgebung auf dem Savignyplatz (verschiedene Sprecher aus Politik, NGOs, etc.)
17:15-18:00 Weiterzug in Richtung Gedächtniskirche (Breitenscheid Platz)
Organisator: freie, unabhängige, parteilose Studenten und Bürger
Es werden Kundgebungen auf Deutsch, Persisch und Englisch verlesen.
Quelle zur Berlin Demo: http://demoberlin.blogspot.com/
BOCHUM
täglich von 17 – 20 Uhr
Ruhr-Universität Bochum
Den Haag
täglich ab 13 Uhr
vor der iranischen Botschaft (Scheveningen
Hier sehen Sie Kirill Jermak, für Die Linke in der Bezirksversammlung von Berlin-Lichtenberg und Organisator der 1.Mai-Demo in Berlin, bei der es zu den schwersten Ausschreitungen seit Jahren gekommen ist, zusammen mit dem jüdischen Publizisten Henryk M. Broder, bei der N24-Talksendung „Was erlauben Strunz?“
Teil 1
Den Rest kann man am Ende des Videos in der dann angezeigten Leiste anklicken
Was ich mich beim lesen der Kommentare gefragt habe: Hat eigentlich irgendjemand von Ihnen auch nur für einen Augenblick das Konzept von Nationalstolz bzw. Patriotismus hinterfragt? Aus welchem Grund habe ich ein Recht darauf, stolz auf die Leistungen anderer (zum Teil längst verrotteter) Menschen zu sein? Seien das nun meine Vorfahren oder auch nur Personen, die durch den Zufall der Geburt grob im selben Staat gelebt und der selben Volksgemeinschaft entsprungen sind. Wieso sollte ich Stolz sein auf die dichterischen Leistungen eines Herrn Goethe oder das musikalische Feingefühl eines Herrn Wagners? Das macht nicht mehr Sinn als Stolz zu sein auf die Leistungen einer deutschen Fussballnationalmannschaft heute. Ich sage nicht, dass wir Goethe getrost vergessen können, aber genauso wenig sollten wir Shakespeare oder Voltaire vergessen. Nämlich nicht weil uns irgendein halb-sakrales Bündnis mit ihnen verbindet, sondern ausschliesslich wegen dem geistigen Wert ihrer Errungenschaften.
Die Tatsache, dass Menschen und Völker überall und zu jeder Zeit andere ausgegrenzt haben um sich ein Gemeinschaftsgefühl zu geben ,ist was es ist, eine Tatsache. Das allein macht es nicht wünschenswerter dieses Konzept weiter zu verfolgen. Wenn man andere ausbeutet, sei es auch nur weil man seine Grenzen schliesst und den eigenen Wohlstand nicht mit ihnen teilen will, kann das natürlich Vorteile bringen. Aber ist es objektiv betrachtet wirklich gerechtfertigt? Wieso hat jemand der im Staat A geboren ist mehr Rechte oder einen höheren Lebensstandard als der Staatsbürger des Landes B? Weil seine Vorfahren “tüchtiger” waren? Weil die Politik in seinem Land den falschen Kurs gefahren ist? Was hat das mit ihm zu tun? Hat er das zu verantworten? Wohl kaum.
Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bekomme bestimmt keinen Anfall wenn ein paar Fussballfans ihre Fahnen schwingen oder irgendein Politiker sich auf “urdeutsche” Werte besinnt. Aber dann jene, die anderer Meinung sind, gleich als eine Art “Volkszersetzer” und “Vaterlandsverräter” zu bezeichnen ist unverantwortlich und zeugt mMn von Engstirnigkeit und einem Mangel an geistiger Offenheit.
Darauf wäre ich nicht stolz. Aber immerhin sind Sie alle stolze Deutsche. Im Gegensatz zu mir. Ich beute nämlich die Sozialsysteme aus und besitze nicht einmal eine deutsche Staatsbürgerschaft. Naja denken Sie darüber nach. Ich bin derweil weiter schmarotzen. Den Rest des Beitrags lesen »
Den folgenden Artikel schickte uns unser treuer Leser “Konservativ”. Es geht um die Linkspartei, deren führende Repräsentanten und die Frage, wie sie es mit Islam und Israel halten. Die Ergebnisse sind erschreckend:
Vor kurzem empfahl der Journalist Michael Miersch seinen Lesern einen kritischen Blick auf die Homepage von Christian Sedlmair. Sedlmair, Mitglied der Kommunistischen Plattform der LINKEN, wurde am 29. April von seiner Partei zum Direktkandidaten in Dachau gewählt. Glücklicherweise handelt es sich bei ihm um einen schreibfreudigen Menschen, sodass er uns bereits auf diversen Websites und in zahlreichen Internetforen mit seinen politischen Positionen beglückt hat.
Es lohnt sich also, wenn man Michael Mierschs Rat einmal befolgt und sich tatsächlich den Kandidaten Sedlmair ein wenig genauer anschaut. Denn Sedlmair macht aus seinen Ansichten keinen Hehl, und daher liegt es nahe, sich an dieser Stelle einmal einer Darstellung seines Weltbildes zu versuchen:
Dieser Wortwahl folgend kommt den Westmächten also allenfalls das Verdienst zu, Hitler besiegt zu haben, während es allein der Diktatur Stalins vergönnt gewesen sei, Deutschland „befreit“ zu haben. Es überrascht daher auch nicht, dass es den Beifall Sedlmairs findet, wenn der Präsident der kubanischen Nationalversammlung die USA als „Viertes Reich“ bezeichnet, denn für Sedlmair sind die Amerikaner „das grausamste und mörderischste Imperium seit Hitler“.
Der Hass gegen die USA, so Sedlmair in einem Leserkommentar im „Berlinkontor“, sei ja schließlich auch „nicht blind, sondern sehr wohl berechtigt“. Stichwort Antizionismus und Antisemitismus: Großartig findet es Sedlmair in einem palästinensischen Blog offenbar, dass keine Partei den Staat Israel so sehr ablehnt wie die Linkspartei: „13% of Germans do not recognize the zionist entity, but 28% of voters of DIE LINKE.“
Auffällig ist hierbei Sedlmairs Wortwahl, denn dem Ausdruck „zionist entity“ entspricht im Deutschen die Formulierung „zionistisches Gebilde“, die bei fanatischen Israelhassern und Antisemiten üblich ist. An anderer Stelle (auf seiner Website) bezeichnet Sedlmair Israel als den „zionistischen Rüstungsstaat in Palästina“ und als das „rassistische Siedlerregime“. Ein herzliches Verhältnis hingegen hat er anscheinend mit dem iranischen Präsidenten und Holocaustleugner Ahmadinedschad:
Dessen israelfeindliche Äußerungen seien „worth to support“ (sic!). In einem Leserbrief an „Scharf Links“ verrät Sedlmair dann auch, warum er eine so hohe Meinung von Oskar Lafontaine hat: „Oskar wurde noch nicht auf zionistischen Jubelparaden gesehen.“
Nach Angaben von Miersch ist Sedlmair auch mit dem Youtube-User „Stalinator1945“ identisch. Sollte sich dies bestätigen, gewinnt die Causa Sedlmair noch an Brisanz: Die Profilseite von „Stalinator1945“ zeigt als Hintergrundbild Saddam Hussein, als Beruf ist „staatlich geprüfter Linksextremist“ angegeben, unter seinen Favoriten findet sich ein Video mit dem Titel „Saddam ? Missing You“. In der Linkliste auf Sedlmairs Website findet man „Stalinator1945“ ebenso wie die offizielle Website Nordkoreas oder eine Propagandaseite der islamistischen Untergrundorganisation „Islamische Armee im Irak“.
An anderer Stelle wird ernsthaft gefordert, Organisationen wie die Hizbollah oder die Hamas zu “entkriminalisieren”.
Nach dem Aufruf zum Israelboykott durch den Duisburger Oberbürgermeisterkandidaten der LINKEN, Hermann Dierkes, zeigt nun der Fall Seldmair einmal mehr, wie es um die innere Verfasstheit dieser Partei bestellt ist. Der Hass auf Israel und die USA ist offensichtlich charakteristisch für viele Mitglieder der LINKEN.
Liebe Leserinnen und Leser, dies ist nur ein einziges Beispiel von vielen, das den wahren Charakter der Linkspartei verrät. Es handelt sich hier nicht um eine soziale Alternative, sondern um eine Partei mit smartem Extremismus!
Es gibt viele Zitate über die Daseinsberechtigung der Kunst, bzw. über die Frage was unter den Begriff „Kunst“ fällt und was nur geistiger Abfall ist. Die meisten dieser Zitate wurden schon so oft verwendet, dass es (in den Grenzen des guten Geschmacks) unmöglich ist metaphorisch zu erklären wie sie aussehen würden, hätten sie einen Körper. Noch eine weitere Gemeinsamkeit lässt sich bei diesen Aussprüchen finden: dem Ziel den Kunstbegriff zu umreißen kommen sie ungefähr so nahe, wie eine Horde mistgabelbewehrter Landwirte einer angenehmen Gesellschaft.
Ist dieser, zugegebenermaßen sehr erzwungene, Vergleich jetzt schon „Kunst“? Ich behaupte, dass es keine ist. Dies bedarf näherer Erläuterung. Seit Anbeginn der menschlichen Ratio wird immerwieder versucht der Kunst einen Zweck zu unterstellen. Es reicht von Schillers Idealismus bis zum extremen postmodernen Materialismus, der traurigerweise versucht die Kunst mithilfe evolutionärer Motive zu erklären.
Ich möchte auf einer kommunikationstheoretischen Ebene argumentieren, da ich leider keine Ahnung von der Materie habe, muss ich ein paar Postulate aufstellen, welche mir logisch erscheinen, jedoch auch schon längst widerlegt sein können.
Meine wichtigste Annahme ist, dass Sprache auf einer rein rationalen (ja, ich gehöre zu den Menschen die noch klar zwischen ratio und emotio trennen) Eben abläuft. Dieser Sachverhalt offenbart ein gewaltiges Defizit. Die Funktionssprache (im Gegensatz zur „Kunstsprache“) kann zwar mit Worten beschreiben, in welchem aktuellen emotionalen Zustand sich der Kommunizierende sich befindet, kann diesen aber keinesfalls übertragen bzw. anschaulich machen. Hier kommt die Kunst ins Spiel: Um den Rezepienten in eine ähnliche emotionale Konstitution zu befördern, muss der steinige Umweg über Metaphern gegangen werden.
Kunst kann also als tieferes Medium der Kommunikation betrachtet werden, weil es Gedanken und Gefühle nicht beschreibt sondern induziert. Doch was bedeutet das für meine Vergleich aus dem ersten Absatz. Oder anders gefragt: Was sagt das über die Qualität von Kunst aus? Gute Kunst löst also beim Rezepienten das, vom Künstler entweder rational intendierte oder aber emotional wahrgenommene, Gefühl aus. Also bleibt ein schlechter Witz schlecht, weil er vielleicht bei einer kleinen Gruppe Belustigung, beim Großteil jedoch Verzweiflung auslöst.
Eine weitere Folgerung ist die wegfallende Funktion von Metaphern zum Erklären von Sachverhalten. Solange die Metapher bewirkt, dass der Empfänger den Weg, den der Verfasser gehen musste, um zu seiner Conclusio zu gelangen selber abschreitet, hat sie ihre Daseinsberechtigung. Sollte jedoch nur eine Vereinfachung des Sachverhaltes erreicht werden, so kann diese auch durch eine Reduktion der Erläuterung in der Funktionssprache erreicht werden.
Für Einwände (alá „DAS IST NICHTS NEUES“ „IDIOTIE“ etc.) bin ich immer offen. Diskussion ist erwünscht.
Vielen Dank fürs Lesen.
Unser Herr Bischof Mixa ist ja allseits bekannt für aufsehenerregende Äußerungen, die stets heftige Kontroversen auslösten. Doch die Logorrhö, die uns pünktlich zur Osterzeit erreicht, übertrifft alles bisherige.
Herr Walter Mixa macht den „Atheismus“ für die Verbrechen des Kommunismus und des Nationalsozialismus verantwortlich.
Am 4. April fand in Straßburg der NATO-Gipfel statt. Zehntausende Demonstranten machten sich auf, in die elsässische Hauptstadt bzw. der Stadt Kehl auf deutscher Seite, um gegen dieses Militärbündnis zu demonstrieren. Anfangs waren die Demonstrationen vorwiegend friedlich. Und tatsächlich hatte man Recht, wenn man gegen die NATO demonstrierte, wenn man Argumente hervorbrachte, wie „Die NATO wurde als Schutzbündnis gegen den Ostblock gegründet und sollte solange bestehen, bis der Ostblock unterliegt. Sie hat ihr Ziel erfüllt.“ Doch die Bilder, die uns dann ab Nachmittags erreichten sollten uns allen zu denken geben.
Kommentar von Shlomo Avineri, Ha’aretz, 06.04.2009. Von D. Marcus, Nahostfocus
„In letzter Zeit hört man mehr und mehr Stimmen, die sagen, der einzige Weg, ein israelisch-palästinensisches Abkommen zu erreichen, bestehe darin, mit der Hamas zu reden. Diese Stimmen kommen nicht nur aus Europa sondern auch aus den Vereinigten Staaten
So sagten z. B. der Kolumnist der New York Times, Roger Cohen, und der nationale Sicherheitsberater unter US-Präsident George Bush Sr., Brent Sowcroft, ohne Dialog mit der Hamas werde es keinen Frieden zwischen Israel und den Palästinensern geben. Und wenn Israel sich weigere, diesen Dialog zu führen, sollten die Europäer oder die Amerikaner das Gespräch mit der Hamas beginnen. Ähnliche Stimmen kann man auch am Rande der israelischen Politik hören. Den Rest des Beitrags lesen »
Hier mein Text, mit dem ich mich für den diesjährigen Victor-Klemperer-Jugend-Wettbewerb beworben habe. Dieser stellte die Aufgabe, über die Demokratie heute aus jugendlicher Sicht zu schreiben. Außerdem sollte der Stil so gewählt sein, dass es für junge Leute leicht verständlich ist.
Der Text sollte zum denken anregen^^
Registriernummer 30004
Die Jugend heute
Anders als in den hochpolitisierten Jahren der 60er und 70er findet man heute nicht so Jugendliche, welche sich noch dazu hinreißen lassen Politik zu machen beziehungsweise es länger als 3 Jahre zu tun. Folgende Erlebniserzählung dient als Beispiel für einen typischen politisch interessierten Jugendlichen, der sich in diesem Bereich auch tatkräftig engagieren möchte. Die Parteien und Personen sind alle fiktiv!
Januar 2006
Peter Winter, in der 10. Klasse eines Gymnasiums, interessierte sich schon immer für Zeitgeschichte. Seit neuestem hat er „Sozialkunde“. Den Rest des Beitrags lesen »